Digitalisierung

Objekte werden auf der Grundlage von neuen Technologien, Mobile Computing und Internet of Things smarter und intelligenter. Um diese smarten Objekte herum werden neue datengetriebene Dienstleistungen entwickelt, mit dem Ziel, die Effizienz von Produkten und Prozessen zu steigern. Diese Transformation ist mit grundlegenden Veränderungen der Geschäftsmodelle und Unternehmenskooperationen verbunden. Vor allem in der Logistik besteht hier noch viel Forschungs- und Handlungsbedarf.

Unsere Forschungsprojekte

 

Digitales Dorf

 

Die zunehmende Verstädterung in Verbindung mit dem demographischen Wandel hat massive Auswirkungen auf den ländlichen Raum: Öffentliche und private Dienstleistungen sowie technische und soziale Infrastruktur fallen nach und nach weg, da sie sich einfach nicht mehr lohnen. Wie kann die Digitalisierung hier helfen?

 

 

Leitprojekt: Digitalisierte Wertschöpfung

Die Wertschöpfung der Zukunft basiert auf Daten. Nachhaltigen Mehrwert erreichen Unternehmen jedoch nur, wenn sie ganzheitlich agieren, also die technischen Möglichkeiten mit individuellen Unternehmensprozessen und den Bedürfnissen der Menschen verbinden. Das Forschungsprojekt »Technologien und Anwendungen für die digitalisierte Wertschöpfung« zielt genau auf diesen Ansatz und arbeitet aktuell verschiedene Anwendungsfälle für die Industrie lösungsgerecht auf.

 

Pick-by-local-light

In der Kommissionierung sind die personellen Ressourcen und damit auch die Kosten im Lager hoch. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wirtschaftlicher zu arbeiten: ein sensortbasiertes Kommissioniersystem für den flexiblen Einsatz.

 

SmartDiF – Die »smarte Dienstleistungsfabrik« für KMU

Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen oder Startups fehlen in der Regel die Mittel, um die Potenziale der Digitalisierung optimal zu nutzen. Das will Fraunhofer SCS ändern und entwickelt im Forschungsprojekt »Smarte Dienstleistungsfabrik« unter anderem eine physisch-digitale Werkbank.

 

CairGoLution – Sicherheit in der Luftfracht

Der Luftfrachtverkehr nimmt im globalen Handel einen hohen Stellenwert ein. Größtenteils werden dazu Passagierflugzeuge genutzt, daher spielt die Sicherheit in diesem Zusammenhang eine besondern große Rolle. Das Konzept der sicheren Lieferkette birgt allerdings Herausforderungen was die Prozesse und Technologien betrifft.

 

 

 

Lösungen für RFID & Co.

Innovative Technologien lassen sich nur dann effizient in der Praxis etablieren, wenn die richtigen Partner involviert sind. Deshalb haben wir mit dem Zentrum für Intelligente Objekte ZIO eine Einrichtung geschaffen, die alle relevanten Fachdisziplinen auf Forschungsseite berücksichtigt und über das ZIO-Partnernetzwerk Anwender, Technologiehersteller und Systemintegratoren vereint – mit dem Ziel RFID & Co. gemeinsam voranzubringen.

 

Was bedeutet Transportlogistik 4.0 für die Logistikbranche

 

Die klassische Definition von Industrie 4.0 zielt vor allem auf den Produktionsbereich. Unter Transportlogistik 4.0 verstehen wir – in Anlehnung an den Begriff »Industrie 4.0« – die Anwendung der Prinzipien cyber-physischer Systeme zur verbesserten Steuerung, Selbstorganisation und Optimierung von überbetrieblichen Transporten.

 

Technologieunterstüzte Anlieferstrategien für Baumaßnahmen im Bestand

Unterbrochene Anlieferprozesse und aufwändiges Materialhandling führen auf deutschen Baustellen derzeit zu erheblichen Ineffizienzen – insbesondere bei Baumaßahmen im Bestand (BimB). Wie kann ein technologiegestützten, logistischen Dienstleistungskonzepts dem entgegenwirken?

 

Informationen in Echtzeit mit RealProNet

Industrie 4.0 hält nun auch in der Logistik mehr und mehr Einzug. Und das zurecht, denn die Idee durch digitale Unterstützung Logistikprozesse effizienter und flexibler zu machen ist für alle Protagonisten der Lieferkette reizvoll. Gerade im Stückgutmarkt gestaltet sich der Informationsaustausch durch die vielen Beteiligten und ihren Schnittstellen oftmals schwierig. Verzögerungen durch falsche LKW-Kapazitäten, Doppelarbeiten oder unnötige Wartezeiten sind vorprogrammiert. Abhilfe könnte eine vollständige Vernetzung der Daten von Verladern, Händlern, Lieferanten, Logistikdienstleistern, Empfängernund Kunden schaffen – und das in Echtzeit – so dass die notwendigen Informationen jedem jederzeit rechtzeitig vorliegen. Auf diesen automatisierten Informationsaustausch in Echtzielt zielt das Forschungsprojekt RealProNet.

 

DProdLog

Der Mangel an Informationen über die tatsächliche Höhe der Leer- und Vollgutbestände in Behälternkreisläufen führt zu höheren Kosten und Lieferzeiten. Das Forschungsprjekt DProdLog setzt hier an und sorgt durch eine digitale Service-Plattform für eine Steigerung von Qualität und Umsatz.

 

Netzwerk für intelligente, modulare Sonderladungsträger

Ladungsträger sind die zentralen Logistikobjekte für den Transport – Jedoch sind sie aufgrund von kurzen Nutzungszyklen und individueller Anpassung bei Produzenten wie auch Anwendern mit hohen Kosten verbunden. Daher ist es an der Zeit nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten in Verbindung mit den Chancen des Internet of Things zu suchen.

 

ValidKomm

Ein Produkt muss zur richtigen Zeit, in richtiger Qualität und Menge, zu richtigen Kosten am richtigen Ort sein – Das ist das Ziel einer jeden Logistik. Aufgrund der geforderten Flexibilität wird die Kommissionierung dieser Produkte oftmals noch manuell vorgenommen. Eine Quelle für zeit- und kostenaufwendige Fehler. An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt ValidKomm an.

 

HaptiVist - Haptisch-visuelles Trainingssystem für chirurgische Eingriffe

Die Durchführung komplexer Operationen an knöchernem Gewebe unter Vermeidung von Verletzungen von Risikostrukturen wie Nerven oder Gefäße gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten von Chirurgen.

Ein neuartiges Trainingssystem soll dabei helfen praktische Fortbildung und Erfahrung zu erlangen.