Projekte und Referenzen

Kundenorientiert, Zuverlässig, Ideenreich

Das Spektrum unserer Projektarbeit reicht von der industriellen Auftragsforschung und Beratung bis zur praxisorientierten Vorlaufforschung. Seit Jahren arbeiten wir mit Auftraggebern aller Branchen und Unternehmensgrößen erfolgreich und vertrauensvoll zusammen. Unsere hier dargestellten Referenzen zeigen Ihnen die Vielfältigkeit unserer Arbeit.

Referenzen

Forschungsverbund Virtuelle Baustelle ForBAU

Intelligente Baulogistik I

Kerngedanke des Forschungsverbundes ForBAU ist die ganzheitliche Abbildung eines komplexen Bauvorhabens in einem digitalen Baustelleninformationsmodell. Das Teilprojekt »BauLog« oder »Baulogistik« beschäftigt sich in diesem Kontext schwerpunktmäßig mit den unternehmensübergreifenden Prozessen der Materialversorgung und -entsorgung. Dabei werden Methoden und Werkzeuge der stationären Industrie adaptiert und auf die mobile, temporäre und hochkomplexe Welt der Bauindustrie übertragen. Die Übertragung dieser Best-Practices aus Konsumgüterwirtschaft und industriellen Wertschöpfungsketten bietet erhebliche Nutzenpotentiale für die Bauwirtschaft. Neben rein konzeptionellen Lösungen konnten durch den Einsatz innovativer IuK-Technologien, wie RFID oder Ortungstechnologien, zudem auch neuartige, branchenspezifische Lösungsansätze entwickelt werden.

Unsere Leistungen

  • Prozess- und Schwachstellenanalyse Materialversorgung
  • Entwicklung eines Portfolios mit geeigneten Anlieferverfahren für die Baubranche
  • Durchführung von Materialklassifikationen zur Festlegung der Anlieferstrategie
  • Entwicklung eines Supply Chain Event Management Systems (SCEM) für Betonanlieferungen
  • Entwicklung einer autonomen Kommunikationsinfrastruktur für Baumaschinen auf Basis der Sensorknotentechnologie
  • Weiterentwicklung der Kommunikationsinfrastruktur für Baumaschinen zum intelligenten Tanksystem »iTank«
  • Demonstrator-Entwicklung »iTank«

Projektpartner

Last Meter Baulogistik

Intelligente Baulogistik

Bei der Baustellenbelieferung werden die bestellten Materialien vom Baustoffhändler bisher zumeist auf Sammelplätzen oder frei Bordsteinkante bereitgestellt. Die logistische Feinverteilung obliegt anschließend dem Baustellenpersonal, das einen Großteil seiner Arbeitszeit mit dem Suchen, Umlagern und Transportieren der Materialien verbringt. Um diese nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten auf der Baustelle zu reduzieren und zudem die Kapitalbindungs- und Lagerhaltungskosten zu minimieren, wurde am Fraunhofer IIS ein neues Anlieferverfahren entwickelt – die Last-Meter-Baulogistik.

Die Last-Meter-Baulogistik ermöglicht eine Just-in-Time und Just-in-Position Bereitstellung der Materialien auf der Baustelle. Die entwickelte Lösung kombiniert Ortungs- und Auto-ID-Technologien, wodurch das Material bedarfsgerecht am Verbauort bereitgestellt werden kann. Hierzu wählt der Polier mithilfe eines mobilen Endgerätes die benötigten Materialien aus, versieht diese über das Ortungsmodul mit den Geokoordinaten des gewünschten Lieferortes und übergibt diese Informationen an den Lieferanten. Dieser kommissioniert die Waren entsprechend der zugehörigen Ablieferpositionen und versieht diese Warenbündel mit einer eindeutigen Versandnummer, die mit den jeweiligen Geokoordinaten im System verheiratet wird. Bei der Auslieferung kann durch die Georeferenzierung der Abladeort schnell und zuverlässig aufgefunden werden. Dies funktioniert ähnlich wie bei herkömmlichen Navigationsgeräten. Wird die Versandnummer vom Polier auf der Baustelle anschließend mit dem mobilen Endgerät erfasst, bspw. mittels RFID oder Barcode, findet ein automatischer Soll-Ist-Abgleich statt und die Leistungserbringung wird dem Lieferanten elektronisch bestätigt. Ergebnis sind reibungslos ineinandergreifende Prozesse sowie sinkende Lagerbestände, verbunden mit einem geringerem logistischen Koordinationsaufwand und niedrigen Kapitalbindungskosten.

GNSS-gestützte Erdbauarbeiten

Stoffstrommanagement im Erdbau

 

Die logistische Optimierung von Erdbauarbeiten wurde in der Baupraxis lange Zeit kaum beachtet. Im Zuge strengerer gesetzlicher Vorgaben und der anhaltenden Nachhaltigkeitsdebatte hat sich dies jedoch grundlegend geändert. Ganzheitliche Planungskonzepte befassen sich zunehmend auch mit der effektiven und effizienten Abwicklung von Erdbaumaßnahmen – natürlich auch aufgrund des mittlerweile erkannten, großen ökonomischen Potentials.

Für die Umsetzung dieser Planungskonzepte wurde am ZIO ein System zur lückenlosen Nachverfolgung von Erdmassen entwickelt. Das Stoffstrommanagement-Softwaresystem ermöglicht durch Interpretation von Ortungs- und Sensorikdaten, welche über die Aushub- und Kipp-Bewegungen der Baumaschinen erzeugt werden, eine durchgängige Erfassung der ausgehobenen Erdmassen. Durch die Verknüpfung dieser 3D-Erdinformationen mit dem entsprechenden Baugrundmodell kann der Aushub, Transport und Verbleib einer bestimmten Bodensorte durchgängig dokumentiert und so bspw. auch Deponierungspflichten nachgewiesen werden. Neben der reinen Dokumentation der erfolgten Stoffströme bietet das System zusätzlich die Möglichkeit die Ausführungsprozesse automatisch zu überwachen und Abweichungen und Unregelmäßigkeiten unweigerlich zu melden.

Unsere Leistungen

Entwurf und Umsetzung eines Stoffstrommanagement-Softwaresystems zu Steuerung und Kontrolle von Erdmassen

Business Rule Engine zur einfachen Hinterlegung von Soll-Prozessen und Definition von Events

Projektpartner

Zentrum für Geotechnik, TU München

Hochschule Coburg, Fachbereich Bauingenieurwesen

TABB - Technologieunterstüzte Anlieferstrategien für Baumaßnahmen im Bestand

Unterbrochene Anlieferprozesse und aufwändiges Materialhandling führen auf deut-schen Baustellen derzeit zu erheblichen Ineffizienzen. Deshalb beschäftigt sich das IGF-Vorhaben »TABB – Technologieunterstützte Anlieferstrategien für Baumaßnahmen im Bestand« mit der Entwicklung eines neuen, technologiegestützten, logistischen Dienst-leistungskonzepts für eine effizientere Materialanlieferung – insbesondere bei Bau-maßahmen im Bestand (BimB).

Materialbedarfe werden von Bauunternehmen meist für einige Tage zusammengefasst und beim Baustoffhandel bestellt. Auf der Baustelle werden die Materialien zunächst zwischengelagert, was den Aufbau von Beständen nach sich zieht. Kapitalbindung und Platznot sind die Folgen. Auf der Baustelle wird das Material sortiert und bei Bedarf durch das Baustellenpersonal zum Verbauort transportiert. Diese logistischen Tätigkeiten nehmen zeitliche und personelle Ressourcen in Anspruch, die später für die eigentliche Bautätigkeit fehlen. Da BimB in unmittelbarer Nachbarschaft zu genutzten Gebäuden stattfinden, stellen sie in Bezug auf die Anlieferung eine besondere Herausforderung dar. Während des gesamten Bauvorhabens muss hier die Nutzung der benachbarten Gebäude gewährleistet sein. Es müssen zur Entlastung der benachbarten Gebäude auch Lärm-, Emissions- und Schmutzregulierungen eingehalten werden. Außerdem entsteht, in Konkurrenz zu den benachbarten Gebäudenutzern, häufig ein akuter Platzmangel. Eine Lösung dieser Probleme könnte der Einsatz von Technologien für intelligente Objekte, z. B. RFID, Lokalisierungssysteme oder drahtlose Sensornetze, im Bauwesen sein.

Genau hier setzt das Forschungsprojekt TABB an. Ein durchgängiges Anlieferkonzept für BimB, mit dem das Material ohne Umwege direkt bis zum Verbauort transportiert wird, sollte sowohl produkt- als auch dienstleistungsorientiert betrachtet werden. Der Forschungsansatz folgt deshalb der Idee, innovative Technologien in eine innovative Dienstleistung einzubetten und so die Technologie als Wegbereiter für eine Dienstleistung zu nutzen.

Das IGF-Vorhaben (17167 N) der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. wird über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen »Otto von Guericke« e.V. (AiF e.V.) im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Unsere Leistungen

Prozessanalyse des Ist-Prozesses

Erstellung eines Soll-Prozesses zur Anlieferung bei Baumaßnahmen im Bestand

Auswahl von unterstützenden Technologien für Anlieferungsmaßnahmen, wie z. B. Auto-ID- und Lokalisationstechnologien

Identifikation von Schnittstellen beim Anlieferungsprozess

Ermöglichung eines überbetrieblichen Informationsaustauschs

Wirtschaftlichkeitsanalyse des Dienstleistungskonzepts

Erste Schritte zur praktischen Umsetzung der technischen Lösung für das Dienstleistungskonzept 

 

Mehr Informationen auf der Projektseite.

Intelligentes Hofmanagement

Optimierung des innerbetrieblichen Hofmanagements

Die Zahl der sich innerhalb eines Betriebsgeländes bewegenden Transporteinheiten bei Logistikdienstleistern steigt kontinuierlich – der Einsatz von Wechselbehältern, z. B. Wechselbrücken, fördert den flexiblen und entkoppelten Transport unabhängig von der Anwesenheit des Fahrers oder dessen Sattelzugmaschine. Dies erfordert einen höheren Koordinations- und Kontrollaufwand der auf dem Gelände befindlichen Behälter, vor allem hinsichtlich des Beladezustands und der Standortermittlung.

Die bisherigen Vorgehensweisen zur Standortbestimmung der Fahrzeuge inklusive Wechselbehälter bieten meist unzureichende Lösungen für ein innerbetriebliches Hofmanagement. Integrierte Telematikmodule liefern so beispielsweise nach der Entkopplung von Zugfahrzeug und Wechselbehälter keine Positionsdaten für den Wechsbehälter mehr. Auch die Ausstattung vom Wechselbrücken mit RFID-Tags bietet keine hinreichende Lösung. Kommen Fremdunternehmer oder gemietete Wechselbehälter zum Einsatz, die nicht mit RFID ausgestattet sind, lässt sich auch hier der Standort nicht mehr bestimmen.

Ziel des Fraunhofer-Ansatzes einer intelligenten Wechselbrückensteuerung ist es, die Transportauftragsdaten frühzeitig und ohne manuelle Eingriffe mit den Positionsdaten der Einheiten zu verknüpfen.
Grundlage des intelligenten Hofmanagements ist der am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelte Asset-Manager, in Form einer Integrations- und Anwendungsplattform IAP. Mit seiner Hilfe können alle Daten, die bspw. über GPS erfasst wurden, aufbereitet werden. Anschließend werden diese einfach und schnell mit jedem beliebigen Transportmanagementsystem verknüpft.
Das Pflegen von manuellen Listen an der Pforte, in der Disposition und beim Rangierdienst kann so entfallen. Die Kommunikation im Unternehmen wird durch den Einsatz mobiler Geräte vereinfacht und Fehler können eliminiert werden.

Unsere Leistungen

Aufnahme der Ist-Prozesse in Ihrem Unternehmen

Definition des Soll-Prozesses

Auswahl geeigneter Technologien speziell für Ihr Unternehmen

Erstellung eines Lasten- & Pflichenheftes

Intergation der Technologien an Ihre bestehende IT-Infrastuktur

Einbindung der generierten Daten mittels der, an Ihre unternehmensspeziifischen Anfoderungen angepassten, IAP

Unterstützung bei Prozessveränderungen

Aletheia – Integre Wertschöpfungsketten

Ganzheitliche Sicht auf produktbezogenes Wissen für Hersteller, Händler und Kunden

Motivation für das Forschungsprojekt Aletheia ist die Vision von der ganzheitlichen Sicht auf produktbezogenes Wissen für Hersteller, Händler und Kunden. Heutige Systeme zum Management von Produktinformationen sind dieser ganzheitlichen Sichtweise nicht gewachsen.

Das Teilprojekt des Fraunhofer IIS im Projekt Aletheia beschäftigt sich mit der Integritätssicherung von Produkten in Wertschöpfungsketten. Aus Sichtweise der Logistik sind Wertschöpfungsketten oder Supply Chains integer, wenn die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu richtigen Kosten gesichert ist. Im Projekt werden als Integritätsverletzungen z. B. Transportschäden am Produkt oder unautorisiertes Öffnen von Containern betrachtet. Mithilfe von Smart Object-Technologien sollen Informationen über Integritätsverletzungen auf Produkt-, Paletten- und Containerebene identifiziert, lokalisiert und kommuniziert werden. Im Fokus stehen neben dem Einsatz von RFID-Technologien insbesondere Sensornetzwerke und Lokalisierungssysteme, durch die die Produkte bzw. logistischen Güter intelligent werden. Prototypisch sollen Intelligente Objekte in ein globales objekthierarchieübergreifendes Tracking & Tracing-System integriert werden.

Unsere Leistungen

Entwicklung eines Supply Chain Cockpits zur durchgängigen Überwachung der Supply Chain

Anwendungsentwicklung auf mobilen Embedded Geräten (Mobile Gateways)

Integration von mobilen Embedded Geräten über OGC-standardkonforme Abonnements von Events (WS-Eventing)

Aufbau eines Demonstrators

Projektpartner

Deutsche Post DHL

EURO-LOG

Giesecke & Devrient

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR

»VitOL«- Weniger verlieren

Vernetzte intelligente Objekte in der Distributionslogistik

Im Rahmen des Fraunhofer Verbund-Projektes »VitOL« wurden Intelligente logistische Objekte - so genannte Smart Items - für die Distributionslogistik von hochwertigen Gütern geschaffen. Die logistischen Objekte werden hierzu mit kommunikationsfähigen Kleinstcomputern ausgestattet, die sich zu einem aktiv kommunizierenden Sensornetzwerk zusammenfinden. Diese generieren durch ihre eigene »Intelligenz« einen Mehrwert gegenüber den klassischen »passiven« RFID-Systemen, die nur auf Aufforderung ihre Informationen senden. Grundlegende Probleme der Distributionslogistik werden dadurch gelöst. So können Smart Items u.a. durch die vollständige Erfassung aller Objekte einer Lieferung die Transparenz der Warenflüsse erhöhen.

Zudem besteht eine aktive Warensicherung, denn die Intelligenten Objekte bemerken, wenn ein Objekt aus ihrer Lieferung verschwindet und melden den Verlust an IT-Systeme. Dadurch verringert sich der Schwund innerhalb der Warenflüsse. Durch ihre Sensoren können die Objekte zusätzlich Manipulationen und fehlerhafte Behandlung erkennen. Die Ergebnisse des VitOL-Projekts wurden in mehreren Demonstratoren veranschaulicht, u.a. der Warensicherung und der vollständigen Pulkerfassung bei einer Tordurchfahrt. Aktuell kann der Demonstrator im DHL Innovation Center in Troisdorf besichtigt werden.

Unsere Leistungen

Entwicklung Anwendungslogik für Sensorknoten zur Transportüberwachung (Paketebene)

Aufbau eines Demonstrators

Projektpartner

Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) (iml.fraunhofer.de)

Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) (ims.fraunhofer.de)

Fraunhofer Institut für Grafische Datenverarbeitung (IGD) (igd.fraunhofer.de)

»Ko-TAG« – Kooperative Transponder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Ziel der vom BMWi geförderten Forschungsinitiative »Ko-FAS« ist es, wesentliche Beiträge zur Steigerung der Verkehrssicherheit zu leisten, also die Zahl von Verkehrsunfällen zu reduzieren sowie deren Folgen weit möglichst zu mindern. Innerhalb des Teilprojektes »Ko-TAG« wird hierzu kooperative Sensortechnologie auf Basis von Transpondersystemen erforscht. Die Technologie wird vor allem in Hinblick auf die Anwendungsbereiche »Schutz von verletzlichen Verkehrsteilnehmern« und »Fahrzeug-Fahrzeug-Sicherheit« untersucht. Dazu werden Ortungseinheiten in Fahrzeugen verwendet, welche von anderen Verkehrsteilnehmern mitgeführte Transponder abfragen. Die Transponder antworten auf die Abfragen der Ortungseinheiten mit spezifischen Informationen. Aus den Antworten schließt die Ortungseinheit auf die Relativpositionen sowie den Typ der anderen Verkehrspartner im Verkehrsumfeld und kann daraus mögliche Kollisionsrisiken berechnen. Dabei liefert das Fraunhofer IIS Schlüsselkomponenten sowohl für die Ortungseinheiten als auch für die Transponder.

Unsere Leistungen

Entwicklung eines Winkelmesssystems

Entwicklung einer Inertialsensorikplattform

Bewegungsklassifikation verletzlicher Verkehrsteilnehmer

Entwicklung von Algorithmen zur Winkelmessung

Projektpartner

BMW Group Forschung und Technik, München

Continental Safety Engineering International GmbH, Alzenau

Daimler AG, Ulm

Steinbeis Innovationszentrum für Embedded Design und Networking, Lörrach

Technische Universität München, Fachgebiet Höchstfrequenztechnik

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Herinrich-Hertz-Institut, Berlin (hhi.fraunhofer.de)

Loxxess AG

Lean-Management-Workshop

Lean Management steht für schlanke Geschäftsprozesse bei gleichzeitig hoher Kundenorientierung. Es wird durch konsequentes Einbinden aller Mitarbeiter ermöglicht. Nach dem Vorbild des Toyota Produktionssystems sind Lean Management-Ansätze in vielen Branchen und Unternehmen im industriellen Umfeld bereits weit verbreitet. Logistikdienstleister hingegen arbeiten immer noch eher selten nach diesen Prinzipien. Doch gerade diese Branche nimmt innerhalb des Wertstroms zum Kunden hin eine Schlüsselfunktion ein. Erfolgsgeschichten verdeutlichen zudem, dass ein gelebtes Lean Management zu weitreichenden Verbesserungen der Unternehmensabläufe führen kann, z. B. in Form gesteigerter Produktivität und verbesserter Qualität.
Mit dem Ziel der kontinuierlichen Prozessentwicklung hat die Loxxess AG unter der Leitung des Fraunhofer IIS an einem ihrer internationalen Standorte einen mehrtägigen »Lean Management-Workshop« durchgeführt. Dieser hatte zum einen das Ziel, die Prozesse am Standort zu verbessern und zum anderen sollten die teilnehmenden Mitarbeiter in Lean Management geschult werden. Daher wurden zunächst grundlegende Prinzipien und Werkzeuge des Lean Managements vermittelt. Anschließend wurden die erläuterten Werkzeuge über ein »Learning by doing« sofort an einem ausgewählten Prozessabschnitt des Standortes angewandt. Um neben den gewerblichen Mitarbeitern als eigentliche Prozessexperten viele unterschiedliche Sichtweisen auf die Prozesse zu erhalten, nahmen Teilnehmer aus verschiedenen Funktionen und Hierarchien am Workshop teil.

Unsere Leistungen

Schulung von Lean Management-Grundlagen

Prozessaufnahmen in Klein-Teams

Erkennung und Bewertung von Prozessineffizienzen

Gemeinschaftliche Entwicklung und Bewertung von Verbesserungsideen

Projektierung von Verbesserungsmaßnahmen

Rudolph Logistik Gruppe

Betriebseigene Lean Logistik mit Hilfe des »Fraunhofer Lean Logistik System«

Viele produzierende Unternehmen arbeiten bereits mit auf Lean Management basierenden Produktionssystemen. Das stetige Senken von Beständen, die Umstellung auf eine flussorientierte Produktion und die kundenflexible Distribution der Produkte stellen allerdings auch höchste Anforderungen an die vor- und nachgelagerte Logistik. Damit die Produktion nicht still steht und Kunden die richtigen Produkte in der richtige Menge zur richtigen Zeit geliefert bekommen, müssen Logistiker schnell und flexibel reagieren, dabei aber gleichzeitig möglichst effizient arbeiten.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bieten wir Unternehmen basierend auf dem Fraunhofer Lean Logistik System unsere Unterstützung bei der Entwicklung einer eigenen Lean Logistik-Lösung an. In Kooperation mit der Rudolph Logistik Gruppe haben wir bereits das »Rudolph Logistik System« entwickelt. Dieses System beruht auf den Pfeilern Organisatorischer Rahmen, Mitarbeiterführung und -entwicklung, Leistungsbewertung und Prozesse. Es zielt darauf ab, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess nachhaltig in der Organisation zu verankern.

Unsere Leistungen

Aufnahme des Status quo

Entwicklung kundenspezifischer Lean Logistik-Lösungen basierend auf dem Fraunhofer Lean Logistik System

Unterstützung bei der Umsetzung des entwickelten Lean Logistik-Systems

Fraunhofer-Lean Logistik System

Maximale Kundenzufriedenheit bei minimalem Ressourceneinsatz

 

Lean Management ist ein vor allem aus der Automobilwirtschaft bekannter Ansatz, welcher der Grundidee folgt, sämtliche Prozesse einer Wertschöpfungskette kundenorientiert und ressourceneffizient zu gestalten. Primär wird der Ansatz der schlanken Unternehmensführung mit leistungsfähigen Fertigungsprozessen in Verbindung gebracht. Um jedoch eine effiziente Produktion zu gewährleisten, müssen alle relevanten Schnittstellenprozesse, vor allem die vor- und nachgelagerte Logistik »lean« werden. Das Fraunhofer-Lean Logistik System wurde in Kooperation mit zahlreichen mittelständischen Firmen entwickelt und versucht genau diese Lücke vieler bisheriger Lean-Aktivitäten zu schließen. Es unterstützt Unternehmen mit anspruchsvollen logistischen Aufgaben dabei, ihre internen Prozesse und Abläufe hocheffizient zu gestalten und hilft ihnen, mit dem hohen Kosten- und Service-Level-Druck in Wertschöpfungsnetzwerken umzugehen.

Wir bestimmen Ihren Lean-Index

Sie wollen wissen, wie schlank Ihr Unternehmen ist? Mit unserem Lean-Index durchleuchten wir Ihre Geschäftsprozesse und verschaffen Ihnen so einen Überblick über den aktuellen Stand zum Lean-Reifegrad in Ihrem Unternehmen. Transparenz über den Status quo ist ein erster, notwendiger Schritt, um sinnvolle Verbesserungsansätze zu entwickeln und diese nachhaltig implementieren zu können. Im Fokus des Lean-Index stehen die Bereiche Lean-Philosophie, Organisation, Prozesse, Administration, Mitarbeiter und Zielsystem. Diese werden jeweils mit den Branchenbesten und den branchenübergreifenden Top-Performance-Unternehmen verglichen, um Ihnen Ihre aktuelle Position im Markt aufzuzeigen. Wir sind der Überzeugung, dass schlanke Prozesse nicht nur auf Basis von Tools entstehen, sondern ein ganzheitliches Umdenken im Unternehmen erfordern.

Wir entwerfen maßgeschneiderte Lean-Lösungen für Ihr Unternehmen

Nach einer detaillierten Analyse aller Kernprozesse entwickeln wir mit Ihnen ein individuelles und umfassendes Lean Logistik System für Ihr Unternehmen – basierend auf den Schwerpunkten des Lean-Index. Dieses System unterstützt Sie dabei, Ihre Organisation und Ihre Geschäftsprozesse intern kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln. Unser Anliegen ist es, Ihnen nicht nur kurzfristig Tools zur Optimierung von Einzelbereichen an die Hand zu geben, sondern Sie bei der nachhaltigen Implementierung und Etablierung der Gesamtlösung langfristig zu begleiten.

Wir schulen Sie nach dem Motto »learning-by-doing«

Die Realisierung schlanker Geschäftsprozesse ist ein fortwährender Prozess, der nicht nur eine Optimierung von Abläufen und Strukturen beinhaltet, sondern auch den Kompetenzaufbau und die Qualifizierung aller Mitarbeiter erfordert. Möchten Sie sich intensiver mit Lean Logistik beschäftigen, um zu erfahren, ob das Thema auch für Sie relevant ist? Im Rahmen unserer Lean-Schulungen erklären wir Ihnen die Grundlagen schlanker Geschäftsprozesse und helfen Ihnen dabei, diese in Ihrem Unternehmen kompetent umzusetzen. Für einen optimalen Wissenstransfer sind alle Schulungsmodule als Kombination aus theoretischer Grundlagenvermittlung, praxisnahen Übungen und Planspielen sowie individuellen, unternehmensnahen Umsetzungen aufgebaut. So können Sie das Erlernte direkt in Ihrem Unternehmen anwenden und erreichen schon nach kurzer Zeit erste Erfolge.

Wir führen KVP-Workshops durch

In interaktiven Workshops entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine Vorgehensweise, um einzelne Prozesse in Ihrem Unternehmen kontinuierlich zu verbessern. Unser Fokus liegt darauf, gemeinsam mit Ihnen die einzelnen Geschäftsprozesse im Detail zu analysieren, Ursachen für bestehende Schwachstellen und Probleme zu identifizieren und konkrete Maßnahmen für Verbesserungen zu erarbeiten. Direkt im Anschluss setzen wir die Lösungen mit Ihnen gemeinsam um und helfen Ihnen dabei, Ihre Prozesse kontinuierlich weiter zu entwickeln. Darüber hinaus unterstützen wir Sie dabei, die erarbeiteten Ergebnisse so aufzubereiten und zu visualisieren, dass diese aktiv in Ihren Geschäftsprozessen verankert werden können.

Olog-PAT

Optimierte Patientenlogistik durch Smart Object-Technologien

 

Während eines Krankenhausaufenthalts verbringt ein Patient viel Zeit in Wartebereichen der jeweiligen diagnostischen und behandelnden Abteilungen. Nicht die Medizin, sondern die sogenannte Patientenlogistik ist der Engpassfaktor bei der medizinischen Versorgung. Das ist die schlechte und zugleich die gute Nachricht: Die Logistik auch und gerade in Krankenhäusern lässt sich erheblich beschleunigen. Wie? Diese Fragen untersucht das Projekt »Olog-PAT«, kurz für »Optimierte Logistik für Patienten im Gesundheitswesen«. Ziel des Projektes ist es, die Service-Qualität im Krankenhaus zu erhöhen und dabei gleichzeitig mehr Transparenz über die relevanten Vorgänge zu gewinnen. Ganz konkret geht es dabei um die Vermeidung von Suchprozessen, um die Reduktion von Koordinationsaufwand zwischen den Abteilungen und um eine verbesserte Dokumentation. Auf diese Weise gelingt es, die Wartezeiten für Patienten zu reduzieren und die Patientenzufriedenheit zu erhöhen, geeignete Behandlungsketten zu bilden und auf diese Weise die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus zu verkürzen, Patienten, Ärzten und Personal Nerven und Zeit zu sparen und den Aufwand von Transport- und Begleitdiensten rund ums Krankenhaus zu reduzieren.

Zum Einsatz kommt Lokalisierungstechnik in Form eines Patientenarmbandes. Dieses Armband nutzt die am Fraunhofer IIS entwickelte s-net™ Technologie für drahtlose Sensornetzwerke. Die Forscher erhalten so, mit Zustimmung der Patienten, zu jedem Zeitpunkt Informationen darüber, wo sich Patienten wie lange aufhalten und können darauf aufbauend mehr Transparenz in den Patientenpfad bringen.

Unsere Leistungen

Technologiebasiertes Service Engineering

Entwicklung eines Sensornetzwerks zur Lokalisierung von Personen

IT-Integration

Requirements Engineering

Projektleitung

Projektpartner

Klinkum Bamberg der Sozialstiftung Bamberg

Siemens AF Healthcare Sector

Corsience GmbH & Co. KG

Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre VII - Wirschaftsinformatik

Förderung

Das Projekt wird gefördert vom Freistaat Bayern aus EU-EFRE Mitteln

Weitere Informationen

 www.s-net-info.de

 

OPAL Health

Asset Management in Krankenhäusern

Das Projekt OPAL Health dient dazu, die Prozesse einer Klinik durch Smart Objects auf Basis selbstorganisierender, drahtloser Sensornetzwerke zu optimieren. Dies geschieht durch die intelligente Überwachung und Lokalisierung von Betriebsmitteln, wie z. B. Blutkonserven und mobilen medizinischen Geräten.

Hierzu werden kritische Ressourcen mit kleinen, mobilen und mit eigener Intelligenz ausgestatten IT-Einheiten versehen und in die IT-Infrastruktur eingebunden. Durch diese Smart Object-Technologien auf Basis der s-net® Technologie des Fraunhofer IIS können bisher fehlende Informationen wie z. B. Standort, Wartungszeitpunkt oder Temperatur für eine kontinuierliche Prozessoptimierung genutzt werden. Die entwickelte Lösung ist sowohl für kritische Betriebsmittel als auch für Inventar einsetzbar und wurde in zwei relevanten Szenarien, dem Management von Blutkonserven und dem Management von medizinischen Geräten, getestet.

Unsere Leistungen

Implementierung einer Integrationsplattform für die Anbindung der Smart Objects an das Krankenhausinformationssystem

Entwicklung eines Integrationskonzeptes für die ganzheitliche Nutzung der Smart Object-Technologien

Bedrohungsanalyse zur systematischen Bestimmung der Risiken für die eingesetzte Technologie

s-net®-Kommunikationsprotokoll zu energieeffizienten, sebstorganisierten und großflächigen Vernetzung von Smart Objects

s-net®-basierte Smart Objects-Technologieplattform zur eigenständigen Bearbeitung von Aufgaben

Lokalisierungslösung auf Basis der s-net®-Technologie zur raumgenauen Ortung von Assets

Verteilte Datenerfassungslösung (z. B. Temperaturwerte) auf Basis der s-net®-Technologie

Projektpartner

Universitätsklinkum Erlangen

Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg - Lehrstuhl für Medizinische Informatik

T System

delta T

Vierling

Förderung

SimoBIT - Sichere mobile Informationstechnik in Mittelstand und Verwaltung des BMWi

Weitere Informationen

www.s-net-info.de

FitForAge

Zukunftsorientierte Produkte und Dienstleistungen für die demographischen Herausforderungen

Der von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderte Verbund »FitForAge« verfolgt das Ziel mittels technologischer Lösungsansätze Produkte und Dienstleistungen für demographische Herausforderungen zu entwickeln.

Im Teilprojekt »FitForLife« werden intelligente Dienstleistungen für alternde und kranke Menschen entwickelt und umgesetzt. Ein Anwendungsfall stellt das »e-Schmerzmonitoring« für chronische Schmerzpatienten im ambulanten Versorgungsbereich dar, das bereits seit Februar 2009 in der Umsetzung ist. Der Patient führt über ein mobiles PDA-Gerät (Personal Digital Assistant) von zu Hause aus sein persönliches »Schmerztagebuch«. Diese Daten werden automatisch von einem Dienstleister pseudoanonym gespeichert und ausgewertet sowie an den behandelnden Arzt übertragen. Vorteile ergeben sich für Arzt und Patient beispielsweise in der genauen und digitalen Dokumentation, den daraus resultierenden breiteren und aktuelleren Patientendaten und der Erhöhung der Versorgungsqualität.

Ein weiteres Arbeitspaket des »FitForLife« Teilprojekts befasst sich mit der methodischen Entwicklung einer Service Engineering Plattform, mit deren Hilfe technologiebasierte Dienstleistungen schnell und effizient entwickelt und realisiert werden können.

Unsere Leistungen

Erstellung einer repräsentativen Studie zum Stand der Technik für Dienstleistungen in der Telemedizin

Identifikation und Bewertung neuer telemedizinischer Dienstleistungsideen

Entwicklung der Dienstleistung »e-Schmerzmonitoring«

Entwicklung eines Vorgehensmodells für die technologiebasierte Dienstleistungsentwicklung

Projektpartner

ABF Apotheke

EURO-LOG AG

Praxisnetz Nürnberg Süd e.V. (bis 2009)

Dr. Hein GmbH

Corsience GmbH & Co. KG

Weitere Informationen

Studie »Dienstleistungen in der Telemedizin«

SMMART – Ersatzteillogistik

System for Mobile Maintenance Accessible in Real-Time

Die optimale Versorgung mit Ersatzteilen ist ein wesentlicher Faktor für eine hohe Verfügbarkeit von Produktionsmitteln wie Maschinen und Fahrzeugen und deren wirtschaftlichen Einsatz. In dem 2008 abgeschlossenen EU-Projekt System for Mobile Maintenance Accessible in Real Time »SMMART« wurde unter der Beteiligung von über 20 weiteren europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Nutzung von Smart Objects für die Ersatzteillogistik vorangetrieben.

Konkret wurde durch den globalen Einsatz von RFID ein lückenloses und effizientes Tracking & Tracing von Ersatzteilen in Wartungsprozessen für Helikopter-Gasturbinen mit hoher Datenqualität erreicht. Zusätzlich wurden durch den Einsatz von Sensornetzen während des Betriebs von Nutzfahrzeugen Echtzeitinformation, beispielsweise über den Nutzungszustand einer kritischen Fahrzeugkomponente, gesammelt. Anhand dieser Informationen ließen sich Kosten für ungeplante Ausfälle sowie Zeit und Kosten für eingeplante Wartungen reduzieren. Zudem mussten die verwendeten Smart Object-Technologien auch unter schwierigen Umweltbedingungen wie metallischer Umgebung, hohen Temperaturen oder Erschütterungen zuverlässig arbeiten.

Unsere Leistungen

Demonstratorentwicklung

Entwicklung einer RFID-Middleware und zugehöriger Anwendungen (Tracking und Tracing, Automatic Inventory, Reallocation) für Turbomeca

Entwicklung eines robusten drahtlosen Sensornetzwerks zur Echtzeitüberwachung wichtiger Betriebsparameter von Nutzfahrzeugen

Entwicklung eines Sensor Interface Boards zum Anschluss unterschiedlicher analoger und digitaler automotive Sensoren

Demonstratorentwicklung

Förderung

Europäische Kommission, 6. Forschungsrahmenprogramms (FP6)

 

Asset Management

Sensornetzbasiertes Management von Betriebsmitteln

Eine Szene, wie sie sich in Unternehmen täglich aufs Neue abspielt:
Ein Messgerät oder ein anderes Betriebsmittel bzw. Asset wird dringend für die Fertigstellung eines Kundenauftrags benötigt, doch es ist unauffindbar. Für dieses Problem hat das Zentrum für Intelligente Objekte ZIO des Fraunhofer IIS ein funkbasiertes Asset Management System auf Basis der s-net®-Technologie für drahtlose Sensornetze entwickelt. Ausgestattet mit jeweils einem drahtlosen Sensorknoten werden Assets zu intelligenten Objekten und können eine Vielzahl von Funktionalitäten bereitstellen: z. B. eine raumgenaue Lokalisierung, eine Abfrage von Umweltparametern oder die Speicherung von relevanten Gerätedaten direkt am Asset. Über das Internet können Mitarbeiter auf das System zugreifen und Informationen, wie z. B. den aktuellen Standort eines Geräts, abrufen.  Darüber hinaus ist es möglich, dass Mitarbeiter über das System Assets für ihre Nutzungszwecke reservieren. Neben der Reduzierung von Suchzeiten bietet das Asset Management System eine ganze Reihe weiterer Vorteile:

Reduzierung des Datenpflegeaufwands

Abbau von Sicherheitsbeständen

Vereinfachung des Inventurprozesses

Optimierung der Verwaltung von Begleitpapieren

Positionsüberwachung mittels Geofencing

Den Praxistest hat das Asset Management System im eigenen Forschungsbetrieb bereits an zwei Standorten des Fraunhofer IIS erfolgreich bestanden. Am IIS werden mobile, hochwertige Messgeräte mithilfe des Systems verwaltet. Die Suche nach teuren und für die störungsfreie Abwicklung von Kunden- und Forschungsaufträgen relevanten Assets gehört im Forschungsinstitut damit heute der Vergangenheit an.

Unsere Leistungen

Prozessanalysen

Machbarkeitsstudien

Technologie Coaching & Auswahl

Anwendungsdesign & IT-Integration

Ausschreibungsmanagement

Service Engineering

Demonstrator- und Technologieentwicklung

Überführung in die Fertigung

Food Chain Management FCM

Ganzheitliche Verfahren für Qualität, Sicherheit und Transparenz in der Lebensmittelkette

 

Ein ganzheitlicher und transparenter Informationsfluss entlang der Lebensmittelkette ist Voraussetzung für die Sicherstellung der Lebensmittelqualität, der Lebensmittelsicherheit und deren Rückverfolgbarkeit. Seit 2009 engagieren sich im Rahmen des Fraunhofer-internen Forschungsprojektes Food Chain Management sechs Institute aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen.

Anhand von zwei Referenzketten »Rindfleisch« und »Tomate« wurden im Projekt die Waren- und Informationsflüsse vom »Feld bis auf den Teller« analysiert, sowie Anforderungen an die Sicherheit und Qualität abgeleitet. Auch die Entwicklung neuer Technologien, wie z. B. der Fresh-Scan für Fleisch, der die Frische im Wareneingang schnell und zuverlässig aufzeigen kann, oder ein Messgerät zur Reifegradmessung von Obst & Gemüse wurde voran getrieben. Die Ergebnisse des Projekts werden Ende 2011 in einem webbasierten Expertensystem präsentiert, das die Vorteile des Technologieeinsatzes für die gesamte Wertschöpfungskette Food Chain aufzeigt.

Unsere Leistungen

Teilprojektleitung für die Referenzkette »Tomate«

Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise zur Analyse der Bedrohungen der Food Chain und ihren Ursachen

Entwicklung einer I-Phone Applikation für Demonstratorzwecke, die die erzeugten Prozessinformationen produktspezifisch am Ende der Versorgungskette ausliest und dem Konsumenten adäquat zur Verfügung stellt, wie den Frische- oder Reifegrad

Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise und Durchführung einer Zielkundenanalyse für die FCM-Technologien und die Expertenplattform »Food Chain Expert«

Projektpartner

Franken-Tomate – Informationsservice für Verbraucher

Regionalität ist Trumpf, wenn sie kommuniziert wird

 

Die großen Handelsketten machen immer mehr Regalflächen für Produkte aus der Region frei. Jedoch sieht es kein Konsument der Tomate an, ob sie aus Franken oder aus dem benachbarten Ausland stammt – ein leidiges Kommunikationsproblem. Ein weiteres Problem ist die an sich rationale Annahme des Einzelhandels, dass mit regionalen Produkten höhere Preise erzielt werden können. Das ist durchaus realistisch, wenn und falls der Kunde erkennen kann, wofür er den höheren Preis bezahlt. Doch genau das kann er derzeit nicht.

Die Forscher des ZIO haben sich gemeinsam mit der Franken-Gemüse Knoblauchsland eG den Problemen angenommen. Sie analysierten den kompletten Distributionsprozess vom Gewächshaus bis ins Supermarktregal, mit speziellem Fokus auf bereits genutzte und noch brachliegende Kommunikationspotenziale. In einer Kurzstudie wurde erarbeitet, welche Produktvorteile die »Franken-Tomate« als Regionalprodukt auszeichnet und wie diese über verschiedene Etikettierungslösungen zum Kunden im Einzelhandel kommuniziert werden können.

Unsere Leistungen:

Prozessanalyse und Messung der Wege- / Zeit-Relationen vom Gewächshaus bis in den Einzelhandel

Recherche zu Regionalitäts- und Frischevorteilen des Regionalprodukts »Franken-Tomate«

Kurzstudie zu Etikettierungslösungen als Informationsmedium

Entwicklung eines neuen Informationsservices

Gestaltung eines neuen Kundenflyers

Begleitung des Pilotprojekts zur Einführung des neuen Informationsservices

Kunden

Franken-Gemüse Knoblauchsland eG

Knoblauchsländer Tomanten e.V.

»GaWaLoc« – Energieautonome Waggonortung

Tracking-Systeme mit eigener Energieversorgung für Eisenbahnwaggons

 

Das Projekt »GaWaLoc« (Galileo Wagon Localization) umfasst die Untersuchung der kommerziellen sowie der technischen Aspekte einer Realisierung eines Waggonortungssystems mit Hilfe des europäischen Navigationssystems GALILEO.

Zusammen mit potenziellen Kunden werden die technischen Anforderungen an ein solches System erarbeitet. Um den Markterfolg zu garantieren wird die kommerzielle Machbarkeit untersucht sowie Lösungen für organisatorische Fragen des Einsatzes eines Ortungssystems im Eisenbahnbereich erarbeitet.

Weiterer Schwerpunkt ist die selbstversorgte Energieversorgung. Mit Energiewandlern wie Solarzellen, Thermogeneratoren oder Vibrationswandler soll das elektronische Ortungssystem versorgt werden, um auf Batteriewechsel oder Nachladung verzichten zu können. So werden abhängig vom Nutzungsprofil unbegrenzte Betriebszeiten und damit ein deutlicher Kostenvorteil gegenüber erhältlichen Systemen erreicht.

Unsere Leistungen

Charakterisierung von Vibrationen

Entwicklung von Powermanagement-Elektronik

Systementwicklung von kompletten Energieversorgungen mit Vibrationswandlern

Entwicklung von leistungsoptimierten Trackingsystemen

Projektpartner

Thales Rail Signalling Solutions GmbH

SELSYS Software Solutions GmbH

TriaGnoSys GmbH

Kayser-Threde

PiezoEN

Autarke Energieversorgung über Piezoelektrische Generatoren

In diesem Vorhaben des BMBFs sollen Verfahren und technische Lösungen für die piezoelektrische Wandlung mechanischer in elektrische Energie sowie deren Speicherung erarbeitet werden. Damit werden universelle integrierte Wandlersysteme aus Piezogenerator, schnellem Speicher und Elektronikkomponenten hergestellt, die den Kleinleistungsbereich bis zum höheren Milliwatt-Bereich adressieren.

Piezoelektronischen Generatoren haben im Vergleich zu anderen energie-autarken Konzepten Vorteile wie beispielsweise einfaches, mechanisch robustes und sehr flexibles Systemdesign, günstiger Preis, geringes Gewicht und lange Lebensdauer. Das Projekt zielt speziell auf die Bereitstellung von flexiblen, skalierbaren Energieversorgungssystemen ab, die schnell an beliebige Anwendungen und Leistungsanforderungen angepasst werden können. Anwendungsgebiete im Projekt sind Beinprothesen und Sensornetzwerke zur Überwachung von Brücken.

Unsere Leistungen

Entwicklung von Powermanagement-Elektronik

Systementwicklung von kompletten Energieversorgungen mit Vibrationswandlern

Projektpartner

Invent GmbH

Wölfel Beratende Ingenieure GmbH + Co.

Otto Bock Healthcare

Bayer Material Science

Varta Microbattery GmbH  

WakeUp Receiver

Stromsparender Sub-10-µA WakeUp-Receiver für 868 MHz

WakeUp-Receiver sind stromsparende integrierte Funkempfänger, die den Funkkanal ständig überwachen und beim Empfang spezieller Aufwecksequenzen ein digitales Steuersignal erzeugen, um beispielsweise ein Standard-Funkmodul »aufzuwecken«. Effiziente Verfahren wie »selektives Aufwecken« werden von der Lösung des Fraunhofer IIS unterstützt. Batteriebetriebene Sensorknoten können nun wartungsarm ausgeführt werden, weil sie eine Laufzeit über mehrere Jahre erreichen.

Mit dem am Fraunhofer IIS entwickelten WakeUp-Receiver-IC eröffnen sich viele neue Anwendungsbereiche wie z. B. Remote Maintenance, Condition Monitoring, Benutzerauthentifizierung, automatisierte Inventur / Bestandsprüfung, Geofencing und Lokalisierung. Der Ultra-Low-Current WakeUp-Receiver µRX1080 erhöht die Betriebsdauer von Funkempfangssystemen deutlich und ist hinsichtlich Stromverbrauch und Latenz in weiten Bereichen konfigurierbar. In der Standard-Konfiguration erreicht er bei einem Stromverbrauch von nur 10 µA eine Reaktionszeit von 32 ms. Neben dem µRX1080 können wir auch kundenspezifische Anpassungen des WakeUp-Receivers durchführen.

Unsere Leistungen

Einbettung des WakeUp-Receivers in bestehende funkgestützte Sensorsysteme anwendungsspezifische Konfiguration des WakeUp-Receivers

Konzeption von stromsparenden, langlebigen Funksystemen

Einbeziehung von Energy-Harvesting-Stromversorgung

Weitere Informationen

Anwendungs-Roadmapping

… am Beispiel »Energy Harvesting«

Bei dem sogenannten »Energy Harvesting« wird elektrische Energie aus der direkten Umgebung gewonnen. Dabei werden unter anderem Vibrationen, Temperaturunterschiede oder Luftströmungen genutzt. Die Bandbreite möglicher Anwendungen erstreckt sich von der Zustandsüberwachung von Brücken, Containern und Maschinen über die Beleuchtung von Straßen, Gebäuden und Reklametafeln bis hin zur Versorgung und Überwachung von Implantaten und Prothesen. Doch welche der unterschiedlichen Anwendungen versprechen den größten Markterfolg und wann sollten Forscher und Entwickler die als relevant eingestuften Anwendungen strategisch angehen?

Im Rahmen einer anwendungsbasierten Marktanalyse wurden genau diese Fragen beantwortet. Als Ergebnis wurde eine Roadmap für Energy Harvesting erstellt, die darüber Auskunft gibt, wann eine Technologie in welcher Anwendung zur Umsetzung der Forschungsaktivitäten eingesetzt werden sollte. So stellt die Roadmap einen strategischen Fahrplan für Entwickler dar, der einerseits beschreibt, wann eine bestimmte Anwendung mit welcher Technologie bedient werden soll. Andererseits kann mithilfe der Roadmap die Ressourcenplanung der betroffenen Forschungsabteilungen dahingehend optimiert werden, dass zum richtigen Zeitpunkt genügend Mitarbeiter und Systempartner für ein anstehendes Forschungsvorhaben oder Pilotprojekt zur Verfügung stehen.

Unsere Leistungen

Patent- und Zielmarktanalysen

Bewertung von Technologieattraktivität und Ressourcenstärke

Exploration und Bewertung von Anwendungsfeldern

Erstellung von Technologie-Roadmaps

Weitere Informationen

Die Technologie »Energy Harvesting«

 

Veröffentlichungen

Die Forschungsergebnisse des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO wurden in Studien und White Papers veröffentlicht.