Servitization

Deutschland wandelt sich von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Besonders durch die fortschreitende Digitalisierung kaufen Kunden in vielen Fällen nicht mehr allein das Produkt, sondern auch die damit verbundenen, meist auf Daten basierenden Services. Durch diese Kombination von Produkten und Dienstleistungen, die sogenannte »Servitization« , können Unternehmen ihre Umsatzchancen verbessern, eine höhere Kundenbindung erzielen und sich gegenüber der Konkurrenz durch individuelle Lösungsangebote abheben.

Die Transformation hin zu mehr Service ist jedoch mit weitreichenden internen Veränderungen und Innovationen verbunden, so müssen beispielsweise individuelle Kundenbedarfe erkannt und in neue Geschäftsmodelle und Vertriebskonzepte übersetzt werden. In den nächsten Jahren wird es für Logistikunternehmen unabdingbar sein, die Potenziale und Herausforderungen einer serviceorientierten Logistik in Angriff zu nehmen, um so nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen und Kunden dauerhaft zu binden.

Wir forschen in unseren aktuellen Projekten an Lösungen und Chancen der Servitization. Lesen Sie hier mehr über unsere Forschung und die Verschmelzung von Produkten, Service und Digitalisierung.

Aktuelle Forschungsprojekte

 

Fit für mehr Effizienz in Produktion und Logistik

Ein Einstieg in den digitalen Wandel wird durch klar erkennbare Mehrwerte in der Praxis erleichtert. Dabei richten sich unsere Lösungen auf klare Kosten- und Nutzeneffizienz und integrieren sich in Ihre bereits bestehenden intralogistischen und industriellen Prozesse, bei denen der Mensch auf Technik trifft. Wir sind Ihr Partner für die digitale Transformation.

 

DProdLog

Der Mangel an Informationen über die tatsächliche Höhe der Leer- und Vollgutbestände in Behälterkreisläufen führt zu höheren Kosten und Lieferzeiten. Das Forschungsprojekt DProdLog setzt hier an und sorgt durch eine digitale Service-Plattform für eine Steigerung von Qualität und Umsatz.

 

CODIFeY – Elektromobilität für Jeden

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Dieses ambitionierte Ziel der Bundesregierung erfordert nicht nur technische Innovationen, sondern auch Antworten auf die Frage: »Wie kommt die Elektromobilität zum Kunden?«

 

SmartDiF – Die »smarte Dienstleistungsfabrik« für KMU

Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen oder Startups fehlen in der Regel die Mittel und Ressourcen, um die Potenziale der Digitalisierung optimal zu nutzen. Das will Fraunhofer SCS ändern und entwickelt im Forschungsprojekt »Smarte Dienstleistungsfabrik« (SmartDiF) unter anderem eine physisch-digitale Werkbank, mit deren Hilfe genau diese Unternehmen gemeinschaftlich smarte Dienstleistungen entwickelt, eingeführt und betrieben werden können.

 

Service Factory Nürnberg – viele Köpfe, viele Ideen

Sowohl bei Produktneuheiten als auch bei Dienstleistungsinnovationen ist es wichtig nicht am Markt vorbei zu entwickeln. Kunden haben Zeit und Energie um mitzuwirken, mit ihren eigenen Ideen oder mit Ihren Antworten auf Fragen wie: Wie gut ist mein Produkt? Welchen Service kann ich anbieten? Wie kann ich mein Angebot verbessern?