Frachten-Benchmarking

Frachten-Benchmarking Chemie

Anonymisierter Vergleich von Frachtkosten zur Verbesserung des Frachteinkaufs

Fast die Hälfte der gesamten Kosten, die ein verladendes Unternehmen, z.B. aus der Chemiebranche für seine Logistikleistungen aufbringt entfallen auf den Transport der Waren. Da lohnt es sich zum einen, gut mit seinen Dienstleistern zu verhandeln und zum anderen ist es hilfreich, einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Denn woher weiß der Einkäufer, dass der ausgehandelte Preis tatsächlich dem Marktwert entspricht und der Konkurrent für vergleichbare Strecken und Leistungen nicht deutlich weniger bezahlt? Mit dem Arbeitskreis „Frachten-Benchmarking der europäischen Chemiebranche“ bietet Fraunhofer SCS speziell für Hersteller und Rohstofflieferanten von Chemieprodukten einen anonymisierten Vergleich, der hilft Einkaufsverhandlungen effizienter durchzuführen und Einkaufsstrategien zielgerichteter zu steuern.

LKW-Frachtkosten europaweit im Fokus

Der Frachtkostenvergleich untersucht die Tarife für die Chemieunternehmen auf unterschiedlichen Relationen innerhalb Deutschlands und Europa für den Verkehrsträger Straße. Berücksichtigt werden die Frachtpreise im Stückgutmarkt für Komplett- und Teilladungen (Full Truck Loads FTL und Less Than Truck Loads LTL im Bereich 0,5 – 7,5 Tonnen), sowie für Schütt- und Flüssiggüter im Bereich der Silo- und Tanktransporte, sog. Dry- bzw. Liquid Bulk. Alle relevanten Kostentreiber wie Zusatzleistungen für Gefahrguttransporte, Gefahrgutanteil, Transportmengen oder Art und Gewicht der Waren werden bei der Betrachtung miteinbezogen. Die Dieselpreise und die Distanzen werden neutralisiert, um die Bestandteile hoher Frachtkosten eindeutig zu identifizieren.

Länder- und marktspezifische Auswertung

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten zweimal im Jahr die Ergebnisse des Benchmarks in Form einer länderspezifischen Auswertung, dem sogenannten »Detailed Report«, und einer allgemeinen marktbezogenen Auswertung, dem »Summary Report«. Online stehen die Ergebnisse über ein Web-Portal zur Verfügung. Einmal im Jahr trifft sich die gesamte Gruppe zum Jahrestreffen, um ausgewählte Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren. Eingeladene Experten und Fraunhofer-Forscher berichten zu aktuellen Markttrends.

Im Vergleich mit relevanten Branchenvertretern

Die Frachten-Benchmarkinggruppe der europäischen Chemiebranche besteht seit 2005 und setzt sich derzeit aus 12 führenden Chemieunternehmen zusammen. Dazu gehören u.a. die Unternehmen BASF SE, Covestro GmbH, Oxea GmbH, ALTANA AG,  Evonik Industries AG und LANXESS Deutschland GmbH. Sowohl für kleine als auch für große Unternehmen der chemischen Industrie bietet das Frachtenbenchmarking ein attraktives Kosten-Nutzenverhältnis. Das hat die zehnjährige Erfahrung mit einem sehr stabilen Teilnehmerkreis gezeigt.

Interessieren Sie sich für eine Mitgliedschaft? Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten der Benchmarkinggruppe beizutreten.

Weitere Informationen

Benchmarking Center Nürnberg BMC

Seit knapp 20 Jahren betreut ein Stab aus Wissenschaftlern auf Basis bewährter Methoden und Datenbanken Arbeitskreise und Benchmarking-Programme in unterschiedlichsten betrieblichen Gruppen und Branchen. Bei Bedarf können die Kennzahlen auch technologiegestützt ermittelt werden. Zur Sicherung des Wettbewerbsrechts arbeiten wir mit einem eigenen Kartellrechtsanwalt. Werden auch Sie Mitglied in einem unserer Arbeitskreise oder benchmarken Sie Ihr Unternehmen mit anderen und lernen Sie so von den Besten.