Anwendungen für das Internet der Dinge entwickeln und effizient in die Unternehmens-IT integrieren

IAP - Integrations- und Anwendungsplattform

Das Internet der Dinge stellt Unternehmen vor die Herausforderung, das technologisch Machbare nutzenbringend in die Unternehmens-IT zu integrieren. Dafür muss der Einsatz der Technologien anwendungsspezifisch konzipiert werden. Die richtigen Informationen müssen in der richtigen Menge und Qualität erzeugt, gespeichert und verarbeitet werden, mit dem Ziel, Produktions- bzw. Versorgungsprozesse zu unterstützen und zu steuern sowie Zusatzdienstleistungen für Kunden zu erbringen.

 

Integrations- und Anwendungsplattform IAP

Für die Digitalisierung von unternehmensinternen und -übergreifenden Prozessen stehen heute eine Reihe unterschiedlicher Technologien, wie Radio Frequenz Identifikation RFID, drahtlose Sensornetze oder Lokalisierungstechnologien zur Verfügung. Immer häufiger gibt es auch Anwendungsfälle, bei denen mehrere dieser Technologien zum Einsatz kommen. Die eingesetzten Technologien werden zunehmend leistungsfähiger und komplexer und stellen große Datenmengen zur Verfügung, die zu wenigen, wirtschaftlich nutzbaren Informationen zusammengeführt werden müssen. Die Integrations- und Anwendungsplattform IAP ist ein Werkzeugkasten, mit dem kundenspezifische Anwendungen für das Internet der Dinge entwickelt und die IT-Integration gewährleistet werden kann.

 

Design unternehmensspezifischer Anwendungen

Bei der Konzipierung unternehmensspezifischer Anwendungen sind verschiedene Funktionen bzw. Aufgaben zu berücksichtigen, wie beispielsweise die Identifikation einzelner Objekte, die Erfassung und Visualisierung von Geodaten In- und Outdoor oder die Verarbeitung sensorischer Daten, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Geschwindigkeit. Zudem sind auch Aufgaben zur aktiven Ansteuerung der Basistechnologien denkbar, z. B. eine optische oder akustische Signalgebung eines Sensorknotens. Die Vielzahl an gewonnen Daten müssen ausgewertet und eventbezogen in die operativen Unternehmensprozesse übersetzt werden.  

 

Unser Angebot rund um die IAP auf einen Blick:

  • Integration von unterschiedlichen Basistechnologien des Internet der Dinge in bestehende IT-Infrastrukturen
  • Entwicklung unternehmensspezifischer Anwendungen

Studie zur RFID-Middleware: Proprietär versus Open Source

Die tatsächlichen Kosten für eine RFID-Middleware und der zugehörigen Integrationsleistungen können zwischen 20-60 Prozent der Gesamtkosten eines RFID-Systems ausmachen. Eine pauschale Bestimmung ist dabei nicht wirklich möglich; zu groß ist die Abhängigkeit von den Anforderungen der einzelnen Projekte, der Projektgröße, der vorhandenen Infrastruktur, aber auch den technischen Möglichkeiten des gewählten Systems. Für eine bessere Kalkulierbarkeit ist es deshalb umso wichtiger, nicht nur die eigenen Bedarfe bis hin zum gewünschten Service-Level genau zu kennen, sondern auch die Möglichkeiten der am Markt befindlichen RFID-Middleware, wie ihre Interaktionsfähigkeit mit den eigenen Systemen und der eigenen Hardware oder den angebotenen Dienstleistungen. Dabei ist der  Middelware-Anbieter-Markt mit seinen vielfältigen Lösungen auf Open Source- und Proprietär-Basis allerdings sehr undurchsichtig. Unsere aktuelle Middleware-Studie gibt Ihnen einen klaren Überblick über die wichtigsten derzeit am Markt befindlichen Lösungen und unterstützt sie bei der Bewertung und Auswahl des für Sie richtigen Systems.

Referenzprojekte

Die IAP der Fraunhofer SCS wurde bereits in unterschiedlichen Anwendungen der Praxis und Forschung mit jeweils spezifischer Anwendungs- und Integrationslogik eingesetzt.

 

Intelligente Kennzahlenermittlung IKE

In der Intelligenten Kennzahlenermittlung von Flurförderzeugen wird die IAP zur Aufnahme, Aggregation und Visualisierung von Geodaten und Kennzahlen in der Intralogistik eingesetzt.

 

Forschungsprojekt Pick-by-local-Light

Für die Kommissionierung im Pick-by-Local-Light System übernimmt die IAP die Konfiguration und Ansteuerung der s-net®-Knoten des Fraunhofer IIS für Regale, Fachanzeigen und Kommissionierer sowie die Anbindung eines Warehouse-Management-Systems WMS.

 

Forschungsprojekt CairGoLution

Im Forschungsprojekt CairGoLution erfolgt mittels der IAP die Bereitstellung einer Anwendungslogik und die Visualisierung zum Management von Luftfrachtcontainern, insbesondere Tracking & Tracing, Kennzahlen-Reporting von Standzeiten oder Alarmfunktionen bei Integrationsverletzungen. Hierzu werden Telematik-Module und die s-net®-Technologie des Fraunhofer IIS angebunden.