Newsletter Fraunhofer SCS ─ Ausgabe Oktober 2014

Der Perfekte Match

Wie Logistikregionen die richtigen Ansiedler finden

 

Die kontinuierlich wachsende Logistikwirtschaft gilt nach wie vor als aussichtsreiche Ansiedlungsbranche für regionale Standort- und Flächenvermarkter oder Wirtschaftsförderer. Doch nicht jeder Standort ist für jede Art von Logistikansiedlung geeignet. Wie Logistikregionen ihr eigenes Profil schärfen und damit erfolgreicher die richtigen Ansiedlungsinteressenten ansprechen können, erfahren Sie vom 6. bis 8. Oktober 2014 auf dem Gemeinschaftsstand »LogRealCampus« zur EXPO REAL in München.

Um sich zur florierenden Logistikregion zu entwickeln, reicht es nicht, Gewerbeflächen auszuweisen, Vermarktungsbroschüren zu erstellen und Logistikinitiativen ins Leben zu rufen. Jeder Standort hat ein eigenes Profil, das ihn für die doch sehr unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Logistik-Ansiedlertypen mehr oder weniger stark qualifiziert. Je nachdem, welche logistische Aufgabe mit dem Bau und Betrieb einer Logistikimmobilie erfüllt werden soll, entscheidet z. B. eher die Anbindung an einen Frachtflughafen, die Nähe zu einer Produktionsstätte oder die Lage im Bezug zum zukünftigen Versorgungsgebiet über den finalen Standort.

Das eigene Profil kennen, schärfen und vermarkten

Nur wer seinen Standort gut kennt, kann auch seine Vermarktung passgenau ausrichten und die richtigen Unternehmen ansprechen. Fraunhofer SCS analysiert dafür das aktuelle Profil eines Standortes, identifiziert passende Zielbranchen und nennt konkrete Unternehmen, die sich für eine Ansprache eignen.

Von der Ist-Analyse über die Zielbranche zum Ansiedler

Am Anfang steht dabei die Ist-Analyse, die Fragen zum eigenen Angebot, zu den Nutzungsmöglichkeiten und Stärken des Standorts aus Sicht der Ansiedler beantwortet. Danach folgt die Identifikation der attraktivsten Zielbranchen, die mit ihren Anforderungen bestmöglich auf das ermittelte Angebotsprofil des Standorts passen – bei der Bewertung fließen diverse, individuell auszuwählende Aspekte ein: von der Art der zu transportierenden Güter, über die Bedeutung des Kombinierten Verkehrs für einzelne Branchen bis hin zum Außenhandelsanteil potenzieller Ansiedler bei grenznahen Standorten. Im dritten Schritt können nun konkret Unternehmen gesucht werden.

Mit unseren Datenbanken zu Ihrer fundierten Entscheidung

Während auf lokaler Ebene die Standortverantwortlichen durchaus selbst potenzielle Ansiedler eruieren können, fehlen für eine deutschlandweite oder darüber hinaus gehende Analyse in der Regel die entscheidenden Informationen: Hier helfen die Datenbanken der Fraunhofer SCS. Darin sind beispielsweise Angaben zur strategischen Entwicklung einzelner Unternehmen zu finden, ebenso wie die Lage und das Alter ihrer Logistikzentren oder die Organisation ihrer Logistikprozesse.

Aufbauend auf diesen Informationen können nun die Standortverantwortlichen ihr Kommunikationskonzept ausrichten, vom Marketing über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Akquisition.

 

Lesen Sie mehr in der aktuellen LogReal.direkt (Seite 24)

Besuchen sie uns auf der EXPO-REAL in München

Vom 6. bis 8. Oktober, Halle C2 / Stand 133

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