Die neue »TOP 100 der Logistik« ist da

Die aktuelle Ausgabe erscheint zum 33. Deutschen Logistik Kongress

Zum Auftakt des 33. Deutschen Logistik Kongresses in Berlin veröffentlicht Fraunhofer SCS die aktuelle Ausgabe der »TOP 100 der Logistik« 2016/2017; dieses Jahr wieder in deutscher Fassung und damit mit Fokus auf den deutschen Logistikmarkt und seinen neuesten Zahlen, Daten, Fakten und Rankings. Die aktuelle Ausgabe geht ausführlich auf die wichtigsten Industriebranchen wie Automotive, Maschinenbau, Chemie und Lebens-mittel ein. Der derzeitige Stand der Logistik 2016 wird in Anlehnung an Megatrends wie Digitalisierung und E-Commerce dargelegt.

 

Der Logistikmarkt in Zahlen

Die Logistikwirtschaft ist in Deutschland um rund 2,5 Prozent im Jahr 2015 moderat gewachsen, dabei ergab die Neubemessung der Größe der Logistikwirtschaft ein Kosten- und Umsatzvolumen von rund 253 Milliarden Euro.
Die Anzahl der Erwerbstätigen stieg auf rund 2,97 Millionen. Für das Jahr 2016 kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Zahl auf mehr als 3 Mio. Erwerbstätige erhöht. Vor allem im Bereich der Lager- und Umschlagsberufe sind Zuwächse in der Beschäftigung zu verbuchen. Zwar nimmt auch die Anzahl der Beschäftigten im Transport (darunter insb. bei den Kraftfahrern) und der Administration (z. B. im Management, bei Speditions- oder Bürokaufleuten) zu, aber nicht so deutlich wie im Lager und im Umschlag.
Es ist noch zu früh, um aus diesen Zahlen einen Strukturwandel abzuleiten, aber die operative Front innerhalb der Logistik scheint immer wichtiger zu werden. Denn hier passieren die Prozesse des Picking, Packing, und Kommissionierens, die für den E-Commerce so wichtig sind.

 

Relevanz der Digitalisierung wächst

Die Zusammensetzung der Top 10 hat sich nicht geändert. Nach wie vor sind die Deutsche Post DHL und die Deutsche Bahn AG an der Spitze angesiedelt und auch die restliche Rangliste birgt aus Sicht der Marktbeobachtung keine Überraschungen im Vergleich zu vorherigen Ergebnissen.
Die Erhebungen zur Studie zeigen, dass die Digitalisierung für die Logistik in Deutschland eine sehr hohe Relevanz hat. 90 Prozent der Befragten Top 100-Dienstleister stimmen voll oder teils zu, dass die Digitalisierung wesentliche Investitionen in ihren Unternehmen innerhalb der nächsten beiden Jahre notwendig macht. Die Logistikdienstleister haben das Thema also bereits als wichtigsten Aspekt erkannt.

 

Industrie fordert noch mehr Innovationsstärke von Logistikdienstleistern

Eine Umfrage unter rund 230 Industrieunternehmen aus den Branchen Automotive, Chemie und Pharma, Elektrotechnik, Lebensmittel, Maschinenbau und sonstiger Wirtschaftszweige wurde unter anderem genutzt, um die Wünsche und Forderungen der Industrie an die Logistikdienstleister zu erfassen.

In der Grafik ist deutlich zu sehen, dass die Einschätzungen zur Innovationsstärke sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem die Lebensmittelindustrie und die Automotive-Branche können die Aussage, dass Logistikdienstleister innovativ seien, nicht unterschreiben. Hier finden sich Anknüpfungspunkte für Prozessverbesserungen. Konkret werden die Themen transparente Kommunikation, Track and Trace, Datenfluss, Vernetzung und Nutzung von Online-Kommunikationsplattformen als Bereiche genannt, in denen die Industrien Innovationen seitens der Logistikdienstleister als wünschenswert erachten.

Digitalisierung als Chance

Logistikdienstleister sollten die Digitalisierung als Werkzeug verstehen, um ihre Kunden aus den verschiedenen Branchen besser mit Informationen zu versorgen. Und das selbstverständlich einhergehend mit der Gewährleistung der Zuverlässigkeit bei Transport und Umschlag.

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… beträgt das Kosten- und Umsatzvolumen der Logistikbranche in 2016

Mehr interessante Kennzahlen aus der TOP 100 der Logistik gibt es bei »SCS in Zahlen«.

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