Kreislaufwirtschaft gilt als zentraler Ansatz, um Ressourcenknappheit und steigenden Rohstoffpreisen zu begegnen und Wertschöpfungsketten resilienter zu gestalten. Der Erfolg der Circular Economy hängt jedoch stark von besseren und vor allem standardisierten Kennzahlen und gemeinsamen Datenmodellen ab. Denn: aktuelle Ansätze sind oft fragmentiert angelegt und betrachten nur einzelne Elemente des Kreislaufsystems. Die Prozesse sind schwer automatisierbar und die Konzepte fokussieren in der Regel zu stark auf das Thema Recycling, statt auf umfassenderen Werterhalt wie Wiederverwendung, Reparatur, Remanufacturing und Verlängerung der Lebensdauer ausgerichtet zu sein.
Das Whitepaper »Understanding the Value of Data Ecosystems for Circular Economy Metrics. Insights from Manufacturing-X Projects« zeigt anhand ausgewählter Manufacturing-X-Projekte, wie föderierte Datenökosysteme dazu beitragen können, standardisierte zirkuläre Kennzahlen zu erheben und für Geschäftsentscheidungen nutzbar zu machen, beispielsweise um damit Wachstum, Marge und Resilienz akteursübergreifend zu managen.
Anwendungsfälle aus Manufacturing-X-Initiativen wie Construct-X, Decide4ECO, Fluid 4.0 und Chem-X zeigen den Nutzen datengetriebener Ansätze für Produkt-, Komponenten- und Materialkreisläufe auf.
Gleichzeitig macht das Whitepaper deutlich, dass branchenübergreifende Standards und eine skalierbare digitale Infrastruktur weiterhin die größten offenen Herausforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Circular Economy darstellen.