Lager-Benchmarking

Lagerleistung bewerten und verbessern

Diagramm PQK-Portfolio zum Lager-Benchmarking
© Fraunhofer IIS

Benchmarking ist eine bewährte Methode, um die eigene Lagerleistung durch Kennzahlen zu messen und diese im Vergleich zum Wettbewerb zu beurteilen. Die Leistung des Lagers wird anhand von Produktivität, Qualität und Kosten bewertet, dabei werden auch individuelle Rahmenbedingungen wie Durchsatz, Artikelstruktur und Größe der Vergleichslager berücksichtigt.

Lager ist nicht gleich Lager

Jedes Lager sieht in Abhängigkeit seiner zu lagernden oder umzuschlagenden Güter anders aus und steht in der Abwicklung sehr spezifischen Anforderungen gegenüber. Ein essenzielles Kriterium für die Qualität des Lagers sind Prozesse, die sich bestmöglich an die spezifischen Anforderungen anpassen lassen. Fragen zum Umfang der benötigten Lagertechnik oder zur idealen Lagerplatzzuordnung sind individuell für jedes Lager und jeden Lagerbereich zu beantworten.

Vergleichen Sie Ihre Lagerleistung

Auch wenn jedes Lager individuell ist, ist es wichtig, Leistung des Lagers zu messen und zu vergleichen! Denn die Grundprozesse Wareneingang, Ein- und Umlagerung, Kommissionierung und Warenausgang sind gleich.

Benchmarking mithilfe der SCS Lager-Datenbank

Das SCS Lager-Benchmarking richtet sich an produzierende Unternehmen, Großhändler, Einzelhändler und Logistikdienstleister. Mit über 52.000 Einzelinformationen aus 190 Lagern verfügt Fraunhofer SCS über eine der größten Primärdatenbanken im deutschsprachigen Raum, die darüber hinaus branchenübergreifend anwendbar ist.

Die Methodik des Lager-Benchmarkings zur Messung und Optimierung der Lagerleistung bietet viele Vorteile. Im Benchmarking ziehen wir Leistungskennzahlen heran, um Ihr Lager mit ähnlichen Lagern aus der Fraunhofer SCS Lager-Datenbank vergleichen zu können. So finden Sie heraus, wie die Lagerleistung einzuordnen ist und wo die größten Stellhebel liegen.

Schnelle und objektive Bewertung Ihrer Lagerleistung

Die Datenerhebung erfolgt über einen einfach auszufüllenden Fragebogen und auch die Leistungskennzahlen sind schnell verfügbar. In das methodisch seit über 20 Jahren am Fraunhofer SCS gereifte Kennzahlensystem zur Bewertung der Lagerleistung fließen Grunddaten zu Kosten, Personal, Lagerstruktur, Qualität, Artikelstruktur und Durchsatz ein.
Im Ergebnis wird das betrachtete Lager im sog. PQK-Portfolio eingeordnet, das die Lagerleistung anhand von Produktivität, Qualität und Kosten beschreibt und die Positionierung im Vergleich zu »Best-in-Class« aufzeigt.

Daten und Vor-Ort-Analyse

Die Analyse der SCS begründet sich nicht allein auf Zahlen: Neben dem Lager-Benchmarking kommt eine ein- bis zweitägige Vor-Ort-Analyse des Lagers durch unsere Lager-Experten hinzu. Durch die Daten- und Vor-Ort-Analyse werden schnell Ursache-Wirkungszusammenhänge deutlich. Unser neutraler, unabhängiger Blick, insbesondere auf gewachsene Prozesse, hat sich schon in vielen Referenzprojekten bewährt. Auf dieser Grundlage leiten die Experten fundierte und individuelle Handlungsempfehlungen ab.

Was Kunden meinen:

Herr Jochen Lampert, Geschäftsführer der Rala GmbH & Co. KG, Technischer Großhandel
»Wir haben an einem Lager-Benchmarking teilgenommen und waren von der Arbeit überzeugt. Durch die Einpositionierung konnten wir erkennen, wo unser Lager im externen Unternehmensvergleich steht. Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, wie wir die Leistung unseres Lagers weiter verbessern können. Unabhängig von diesem Projekt haben wir etwas zeitversetzt mit einer Logistikberatung die zukünftige Gestaltung unserer Logistikprozesse und die künftige Ausstattung der Lager und Fördertechnik erarbeitet, wobei die Analysen zu Beginn absolut identisch waren mit denen der Fraunhofer SCS, allerdings ein Vielfaches kosteten.«

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