Von der Erstanalyse über das digitale Materialkonto und zirkuläre Geschäftsmodelle bis zum validierten Prototyp
Materialflüsse sichtbar, steuerbar und wirtschaftlich nutzbar machen
Um Rezyklatquoten zu erfüllen, Materialkosten zu senken und ihre Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern, sollten Unternehmen so viele Materialien wie möglich wiederverwenden. Das Problem: In komplexen, übergreifenden industriellen Wertschöpfungsketten fehlen oft belastbare Daten und fundierte Informationen über Zusammensetzung, Qualität, Herkunft und Verbleib von Materialien und Komponenten. Die Folge: es mangelt an hochwertigen, preiswerten Rezyklaten und am Anreiz für ein von Anfang an durchdachtes recycling- und demontagefreundliches Design, da der Nutzen bisher nicht zurückgespielt werden kann.
Dies erschwert die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, verhindert eine vorausschauende Materialplanung, gezielten Sekundärmaterialeinsatz und macht zirkuläre Geschäftsmodelle schwer kalkulier- und umsetzbar.
Mit Digital Material Accounting Materialen gezielt nachverfolgen
Digital Material Accounting setzt genau hier an: Es ermöglicht eine lückenlose Verfolgung und Dokumentation von Materialflüssen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts. Materialien werden systematisch digital erfasst, Materialflüsse dadurch sichtbar, steuerbar und wirtschaftlich nutzbar. Nutzende erhalten vollständige Transparenz darüber, welche Materialien wo im Produkt verbaut sind, wie sie sich durch die Wertschöpfungskette bewegen und in welcher Qualität sie rückführbar sind. Und Unternehmen endlich verlässliche Daten für ESG-Reporting, Produktentwicklung, Einkauf und Produktion.
Vom Konzept zur Umsetzung
| Unsere Leistungsmodule | |
|---|---|
1. Standortanalyse und Stakeholder-Identifikation |
Entscheidende Faktoren kennen: Wir analysieren für sie regulatorische, technologische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und identifizieren relevante Akteure in der Wertschöpfungskette. |
| 2. Digitales Materialkonto entwickeln | Materialien digital erfassen, tracken und verknüpfen: Wir entwickeln eine digitale Repräsentation von Materialien , bis hin zuAAS, DPP und IDTA-Modellen, Herkunft, Zusammensetzung, Nutzungspfaden und szenariobasierter Modellierung über alle Produktlebensphasen und Circular Economy-Strategien hinweg. |
| 3. Zirkuläre Prozesse und Geschäftsmodelle gestalten | Materialflüsse strategisch nutzen: Auf Basis der Materialflüsse entwickeln wir für Sie neue Prozess- und Kooperationsmodelle, bewerten das Potenzial aus Wertschöpfungssicht und definieren Strategien zur Monetarisierung. |
| 4. Prototyping und Validierung | Ergebnisse validieren: Wir entwickeln und testen einen digitalen Prototyp des Materialkontos – inklusive Datenlogik, Nutzeranforderungen und Schnittstellen zur Unternehmens-IT. |